Elektronische Reisegenehmigung für Japan

JESTA Japan: Die elektronische Reisegenehmigung ab 2028 bestätigt

25. Februar 2026 — SoTourism Travel

Japan bestätigt offiziell JESTA, seine künftige elektronische Reisegenehmigung für visumfreie Reisende. Das von der ESTA inspirierte System soll bis 2028 in Kraft treten.

JESTA Japan

Die japanische Regierung hat die Einführung von JESTA offiziell bestätigt, einem neuen System für eine elektronische Reisegenehmigung, das sich an Staatsangehörige visumfreier Länder richtet. Inspiriert vom US-amerikanischen ESTA-Modell soll dieses Verfahren es den japanischen Behörden ermöglichen, Reisende bereits vor der Abreise zu überprüfen. Das Ziel ist zweigeteilt: die Einwanderungskontrollen zu stärken und die Abläufe bei der Ankunft in einem Kontext stark steigenden internationalen Tourismus zu beschleunigen. Nach Angaben des Justizministeriums ist die Einführung von JESTA nun bis zum Ende des Haushaltsjahres 2028 vorgesehen – also früher als der ursprünglich angekündigte Zeitplan.

🛂 Das Wichtigste – JESTA Japan

  • 🇯🇵 JESTA ist die künftige elektronische Reisegenehmigung für Japan
  • 🧾 Sie betrifft Reisende, die von der Visumpflicht befreit sind
  • 🌍 Derzeit sind etwa 71 Länder betroffen
  • 📅 Einführung bis zum Ende des Haushaltsjahres 2028 geplant
  • ✈️ Ziel: Kontrollen stärken und die Einreise ins Land vereinfachen
  • 🔍 System nach dem Vorbild des US-amerikanischen ESTA

Japan macht JESTA offiziell: elektronische Reisegenehmigung bis 2028 geplant

Die japanische Regierung hat den Start von JESTA im Jahr 2028 bestätigt – ein neues System, mit dem vor der Abreise eine elektronische Reisegenehmigung eingeführt werden soll.

Diese Ankündigung markiert eine wichtige Veränderung bei den Einreiseformalitäten nach Japan. Bislang konnten Staatsangehörige vieler Länder für Kurzaufenthalte visumfrei nach Japan einreisen, ohne zuvor online etwas zu beantragen. Mit dem nun auf 2028 festgelegten Einführungsdatum von JESTA wird sich das ändern.

Die Behörden erklären, dass das Inkrafttreten von JESTA Teil eines schnelleren Rollout-Plans ist als ursprünglich vorgesehen. Die Inbetriebnahme des Systems reagiert auf zwei zentrale Herausforderungen: die Sicherheit an den Grenzen zu verbessern und die Einwanderungsprozesse bei der Ankunft zu beschleunigen – in einem Land, das jedes Jahr eine steigende Zahl ausländischer Besucher empfängt.

 

Ein System nach dem Vorbild von ESTA

JESTA übernimmt das Prinzip des bereits bekannten US-amerikanischen ESTA. Es handelt sich um eine elektronische Reisegenehmigung, die Reisende vor der Abreise beantragen müssen – auch wenn sie von der Visumpflicht befreit sind.

Konkret wird dieses dem US-amerikanischen ESTA ähnliche System den japanischen Behörden ermöglichen, Überprüfungen im Voraus durchzuführen – noch vor dem Boarding.

Damit reiht sich Japan in eine internationale Entwicklung ein, die bereits von mehreren großen Reisezielen umgesetzt wurde. Die Idee ist nicht, das Reisen zu erschweren, sondern Kontrollen abzusichern und besser vorzubereiten. Für Reisende bedeutet das vor allem einen zusätzlichen administrativen Schritt, den sie vor einer Japanreise einplanen müssen.

 

Ein beschleunigter Zeitplan angesichts steigender Touristenzahlen

Dass der Start von JESTA vorgezogen wurde, hängt zu einem großen Teil mit dem starken Anstieg des Tourismus in Japan zusammen.

Das Land verzeichnete in den letzten Jahren Rekordzahlen, mit Millionen ausländischer Besucher, die vom schwachen Yen, der Erholung nach der Pandemie und der kulturellen Anziehungskraft Japans angezogen werden.

Dieser Druck an den Grenzen hat die Grenzen der bestehenden Systeme aufgezeigt. Einreisekontrollen müssen zugleich effektiv und schnell bleiben – was mit zunehmenden Reisendenströmen immer komplexer wird. Durch eine Vorabprüfung über JESTA hoffen die Behörden, die Arbeitslast besser zu verteilen und Warteschlangen bei der Ankunft zu reduzieren.

 

Mehr Effizienz und Sicherheit an den Grenzen

Hinter JESTA stehen zwei Ziele: die Sicherheit an den japanischen Grenzen zu verbessern und die Einreiseverfahren zu beschleunigen. Das System soll eine bessere Vorauswahl der Reisenden ermöglichen, noch bevor sie überhaupt in das Flugzeug steigen, und gleichzeitig für die große Mehrheit der Besucher die Abfertigung bei der Einwanderungsbehörde vereinfachen.

In der Praxis soll dies dazu beitragen:

  • 🛂 Einwanderungskontrollen im Voraus zu verstärken
  • ⏱️ Einreiseprozesse bei der Ankunft zu beschleunigen
  • 🔍 Reisendenströme besser zu antizipieren
  • ✈️ Den Druck an den Kontrollpunkten der Flughäfen zu reduzieren

Für die Behörden ist dies auch ein modernes Instrument zur Steuerung touristischer Ströme – in einem Kontext, in dem Japan weiterhin zu den attraktivsten Reisezielen Asiens gehört.

 

Welche Reisenden werden von JESTA betroffen sein?

JESTA richtet sich in erster Linie an Staatsangehörige der Länder, die derzeit für Kurzaufenthalte in Japan von der Visumpflicht befreit sind. Anders gesagt: Reisende, die heute ohne Visum nach Japan einreisen können, müssen künftig vor der Abreise diese elektronische Reisegenehmigung beantragen.

Die von JESTA betroffenen Länder machen einen sehr großen Anteil des internationalen Tourismus nach Japan aus. Für visumfreie Reisende wird die Neuerung kein Visum im eigentlichen Sinne sein, sondern ein zusätzlicher Online-Schritt, der bei der Reisevorbereitung eingeplant werden muss.

 

Rund 71 Länder im Fokus des künftigen Systems

Derzeit sprechen die japanischen Behörden von etwa 71 Ländern, die von JESTA betroffen sein werden. Es handelt sich um die Länder, die aktuell für Kurzaufenthalte von der Visumpflicht befreit sind.

Die Liste umfasst unter anderem: Deutschland, Andorra, Argentinien, Australien, Österreich, Bahamas, Barbados, Belgien, Brasilien, Brunei, Bulgarien, Kanada, Chile, Zypern, Südkorea, Costa Rica, Kroatien, Dänemark, Vereinigte Arabische Emirate, Spanien, Estland, Vereinigte Staaten, Finnland, Frankreich, Griechenland, Guatemala, Honduras, Hongkong, Ungarn, Indonesien, Irland, Island, Israel, Italien, Lesotho, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Macau, Nordmazedonien, Malaysia, Malta, Mauritius, Mexiko, Monaco, Norwegen, Neuseeland, Panama, Niederlande, Polen, Portugal, Katar, Dominikanische Republik, Tschechische Republik, Rumänien, Vereinigtes Königreich, San Marino, El Salvador, Serbien, Singapur, Slowakei, Slowenien, Schweden, Schweiz, Suriname, Taiwan, Thailand, Tunesien, Türkei und Uruguay.

Diese internationalen Reisenden bleiben visumfrei, müssen jedoch künftig diesen Schritt im Voraus erledigen. Für ausländische Staatsangehörige bedeutet das vor allem eine neue Formalität, die in die Checkliste vor der Abreise aufgenommen werden muss.

 

Was ändert sich für europäische Reisende?

Für europäische Reisende nach Japan wird die Einführung von JESTA die Gewohnheiten verändern. Bislang waren die Einreiseformalitäten für kurze touristische Aufenthalte relativ einfach. Künftig muss vor der Abreise eine Online-Reisegenehmigung beantragt werden.

Konkret bedeutet das:

  • 🧾 Ein neuer Schritt vor der Abreise
  • ⏳ Eine Bearbeitungszeit, die für die Genehmigung einzuplanen ist
  • 📄 Eine zusätzliche Überprüfung der Reisedokumente
  • ✈️ Eine sorgfältigere Reisevorbereitung

Auch wenn diese neuen Einreiseregeln nach Japan einen Schritt hinzufügen, sind sie Teil eines weltweiten Trends, der bereits in vielen Reisezielen zu beobachten ist. Für Reisende wird vor allem wichtig sein, nicht ohne diese Formalität loszufahren – sonst kann das Boarding verweigert werden.

 

JESTA ist Teil eines weltweiten Trends

Immer mehr Länder führen eine elektronische Reisegenehmigung oder Online-Reiseformalitäten ein, um die Vorabkontrolle von Reisenden zu stärken. Diese Entwicklung reagiert auf eine doppelte Anforderung: die Sicherheit an den Grenzen zu verbessern und gleichzeitig die Einreiseprozesse für internationale Besucher zu vereinfachen. Lange Zeit nur einigen wenigen Vorreitern vorbehalten, sind solche Reisegenehmigungen und andere elektronische Reiseformulare heute gängige Instrumente zur Steuerung der Einreise.

 

In Asien sind ähnliche Formalitäten in mehreren Ländern bereits etabliert

Der asiatische Kontinent veranschaulicht diese Entwicklung besonders deutlich. Mehrere wichtige Reiseziele haben bereits Systeme zur Erklärung oder Genehmigung vor der Abreise eingeführt. Das gilt beispielsweise für die Taiwan Arrival Card, die ein Online-Einreiseformular für Taiwan vorschreibt, das vor der Ankunft auszufüllen ist. Solche Verfahren ermöglichen es den lokalen Behörden, Kontrollen im Voraus zu planen und die Aufnahme von Reisenden besser zu steuern.

Auch Thailand hat seine Reiseformalitäten mit digitalen Verfahren verstärkt, insbesondere mit der Thailand Digital Arrival Card (TDAC), um Kontrollen zu modernisieren und Reisendenströme besser zu managen.

Auf den Philippinen basieren die Einreisebedingungen unter anderem auf Systemen wie eTravel Philippines, einer Online-Erklärung, die vor der Abreise auszufüllen ist. Solche Dokumente erleichtern Gesundheits-, Einwanderungs- und Verwaltungsprüfungen bei der Ankunft, sparen Zeit bei Kontrollen und verbessern die Nachverfolgung von Reisenden.

Diese Beispiele zeigen, dass Japan sich einer in Asien bereits fest etablierten Entwicklung anschließt, in der die Digitalisierung von Reiseformalitäten zur Norm geworden ist.

 

Japan schließt sich dem Trend zu Vorab-Reisegenehmigungen an

Mit JESTA folgt Japan einer Logik der Vorabkontrolle vor der Abreise, die bereits viele Reiseziele eingeführt haben. Ziel ist es, Überprüfungen zu antizipieren und die Einreise zu sichern, ohne die Verfahren bei der Ankunft zusätzlich zu belasten.

Das Prinzip ist einfach: Reisende werden im Voraus gefiltert, um mögliche Probleme bereits vor dem Boarding zu erkennen. Diese Überprüfung vor dem Boarding hilft, Grenzen zu sichern und gleichzeitig komplizierte Situationen bei der Ankunft zu vermeiden.

Für die japanischen Behörden ist JESTA ein Online-Verfahren vor der Reise, das das Einwanderungssystem modernisieren und an steigende Besucherzahlen anpassen soll. In diesem Kontext ermöglicht es, einen Teil der Kontrollen vorab durchzuführen, Reisendenströme besser zu steuern und die Arbeitslast bei der Ankunft zu reduzieren.

Mit der Einführung eines solchen Systems folgt Japan somit einem ähnlichen Weg wie andere große Tourismusdestinationen, in denen Vorabkontrollen und digitales Einreisemanagement zu unverzichtbaren Instrumenten geworden sind.

Haben Sie irgendwelche Zweifel?

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JESTA ist Japans künftiges System für eine elektronische Reisegenehmigung für visumfreie Reisende. Nach dem Vorbild des US-amerikanischen ESTA soll es die Kontrollen vor der Abreise stärken und die Einreise ins Land erleichtern. Diese Entscheidung fällt in eine Phase stark steigenden Tourismus und der Modernisierung der Einwanderungsverfahren.

Die japanische Regierung plant die Einführung bis zum Ende des Haushaltsjahres 2028. JESTA wird Staatsangehörige von rund 71 Ländern betreffen, die derzeit für Kurzaufenthalte visumfrei sind. Diese Reisenden müssen vor der Abreise eine Online-Genehmigung einholen, auch wenn sie kein Visum benötigen, um nach Japan einzureisen.

JESTA wird der Reisevorbereitung einen Schritt hinzufügen: einen Online-Antrag auf Reisegenehmigung vor der Abreise. Ziel ist es, Probleme beim Boarding zu vermeiden und die Kontrollen bei der Ankunft zu vereinfachen. Für Reisende bedeutet das vor allem, die Formalitäten früher einzuplanen und Reisedokumente vor der Abreise nach Japan sorgfältig zu prüfen.