China eVisa: Vereinfachung der Einreiseformalitäten

China eVisa: Auf dem Weg zu einem Online-Visumantrag?

20. März 2026 — SoTourism Travel

China plant ein eVisa und beschleunigt die Digitalisierung der Einreiseformalitäten mit Online-Antrag, digitaler Einreisekarte und erweiterten Visumbefreiungen.

Reisen nach China bald einfacher mit einem eVisa?

China beginnt eine umfassende Umgestaltung seiner Einreisepolitik. In einer am 20. März 2026 veröffentlichten offiziellen Mitteilung erwähnen die Behörden erstmals die mögliche Einführung eines eVisa, mit einem vollständig online durchführbaren Antrag und verkürzten Bearbeitungszeiten. Diese Entwicklung ist Teil einer umfassenderen Strategie, den internationalen Tourismus wieder anzukurbeln, die Einreiseformalitäten zu vereinfachen und die Erfahrung ausländischer Besucher zu verbessern. Parallel dazu plant Peking, die Visumbefreiungen auszuweiten, die digitale Einreisekarte zu verallgemeinern und die Empfangs- und Serviceangebote zu modernisieren, um seine Attraktivität zu stärken.

🧾 Das sollten Sie über das China-eVisa-Projekt wissen

  • 🟢 China prüft offiziell die Einführung eines eVisa (elektronisches Visum)
  • 🌐 Ein Online-Visumantrag könnte bald getestet werden
  • ⏱️ Ziel: kürzere Bearbeitungszeiten
  • 📲 Die digitale Einreisekarte soll zum neuen Standard werden
  • ✈️ Die Visumbefreiung wird weiter auf neue Länder ausgeweitet
  • 🧳 Die Einreiseformalitäten sollen schrittweise vereinfacht werden
  • 💳 Die gesamte Reiseerfahrung soll verbessert werden (Zahlung, Dienstleistungen, Sprachen)

🌐 Ein China-eVisa in Vorbereitung: eine erste offizielle Öffnung

Diese Ankündigung könnte den Zugang zum chinesischen Staatsgebiet dauerhaft verändern. In ihrer Mitteilung erklären die Behörden, sie wollten „die Einführung eines elektronischen Visums prüfen, den Online-Antrag testen und die Bearbeitungszeiten verkürzen“.

Bislang galt China unter den großen Tourismusnationen als Ausnahme. Im Gegensatz zu Reisezielen wie Thailand, den USA oder dem Vereinigten Königreich stützte sich das Land hauptsächlich auf ein physisches Visumsystem, das Verfahren über zugelassene Visa-Zentren erforderte.

Die mögliche Einführung eines eVisa würde daher einen bedeutenden strukturellen Wandel darstellen. Für Reisende, die visumpflichtig sind, würde dies bedeuten:

  • 🧾 weniger Papierdokumente
  • 📩 ein vereinfachtes Verfahren
  • ⏳ potenziell kürzere Bearbeitungszeiten
  • 📲 eine vollständig digitale Abwicklung

Die Behörden bleiben jedoch vorsichtig. Ein genauer Zeitplan wurde bislang nicht veröffentlicht, was darauf hindeutet, dass sich das Projekt noch in einer Prüf- und Testphase befindet.

 

✈️ Eine umfassende Strategie zur Wiederbelebung des internationalen Tourismus

Das eVisa-Projekt ist nur ein Bestandteil eines deutlich größeren Plans. Das erklärte Ziel ist klar: China soll für ausländische Besucher attraktiver werden und die touristischen Ausgaben vor Ort steigern.

Um dies zu erreichen, setzt Peking auf mehrere Hebel:

  • 🌏 Aufbau einer nationalen Tourismusmarke rund um das Konzept „Hello! China“
  • 🎯 gezielte Werbekampagnen auf internationalen Märkten
  • 🧳 Entwicklung von Reiserouten mit mehreren Destinationen
  • 🎓 Förderung von Bildungs- und Kulturtourismus
  • 🌿 Entwicklung nachhaltiger Tourismusangebote

Die Behörden wollen außerdem Aufenthalte fördern, die Transport, Unterkunft, Besichtigungen und Erlebnisse kombinieren, um die Ausgaben der Besucher vor Ort zu erhöhen.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Anpassung an die Gewohnheiten internationaler Reisender. Dazu gehören insbesondere eine stärkere Nutzung sozialer Netzwerke, der Einsatz künstlicher Intelligenz und die Digitalisierung touristischer Infrastrukturen.

 

📲 Digitale Einreisekarte: auf dem Weg zur vollständigen Entmaterialisierung

Neben dem eVisa-Projekt beschleunigt China die Digitalisierung seiner Einreiseverfahren mit der allgemeinen Einführung der digitalen Einreisekarte, der China Arrival Card, die online ausgefüllt werden kann.

Dieses Ende 2025 eingeführte System ermöglicht es Reisenden, ihre Angaben bereits vor der Ankunft online einzutragen. Es ist Teil des Bestrebens, Grenzkontrollen zu beschleunigen und Wartezeiten zu verkürzen.

Konkret bedeutet das:

  • 📅 die Karte kann bis zu 90 Tage vor der Ankunft ausgefüllt werden
  • 📱 sie ist online zugänglich
  • 📄 sie kann in elektronischer Form vorgelegt werden
  • 🛫 sie vereinfacht die Einreiseformalitäten bei der Grenzkontrolle

Die Behörden wollen dieses System nun massiv fördern, da es schrittweise die Papierformulare ersetzen soll.

Während der Übergangsphase bleiben jedoch alternative Lösungen verfügbar:

  • 📍 Terminals an Flughäfen
  • 📷 QR-Code zum Scannen vor Ort
  • 📝 Papierversion weiterhin verfügbar

Dieser schrittweise Ansatz soll sicherstellen, dass Reisende, die mit digitalen Tools weniger vertraut sind, nicht ausgeschlossen werden.

 

🌍 Visumbefreiung und Vereinfachung: eine Politik, die sich beschleunigt

Parallel zu diesen Entwicklungen bestätigt China seinen Willen, die Einreisebedingungen weiter zu lockern, insbesondere durch die Ausweitung der Visumbefreiung.

Heute profitieren bereits viele Länder von dieser Maßnahme, die visumfreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen zu touristischen, geschäftlichen oder familiären Zwecken ermöglicht.

Die Behörden geben an, dass sie:

  • 📈 die Liste der berechtigten Länder schrittweise erweitern wollen
  • 🔄 Programme für visumfreien Transit optimieren möchten
  • ⚡ Verwaltungsverfahren vereinfachen wollen

Diese Strategie soll das Reiseziel insbesondere für Kurzaufenthalte leichter zugänglich machen.

Sie ist auch Teil eines internationalen Wettbewerbsumfelds. Viele Destinationen haben ihre Einreiseformalitäten in den letzten Jahren bereits vereinfacht, und China versucht nun, dieses Niveau ebenfalls zu erreichen.

 

💡 Eine vollständige Transformation der Reiseerfahrung

Über das Thema Visa hinaus zielt der von den chinesischen Behörden vorgestellte Plan darauf ab, die Erfahrung ausländischer Besucher grundlegend neu zu gestalten.

Mehrere Verbesserungen sind vorgesehen:

  • 🌐 Ausbau von Dienstleistungen in Fremdsprachen
  • 💳 Erleichterung internationaler Zahlungen
  • 🏷️ Verbesserung der Steuerrückerstattungssysteme
  • 📶 bessere Konnektivität (Internet, Telekommunikation)
  • 📍 mehrsprachige Beschilderung an öffentlichen Orten

Die Behörden möchten außerdem lokale Anwendungen (Transport, Zahlung, Dienstleistungen) dazu ermutigen, angepasste Versionen für internationale Besucher anzubieten.

Das Ziel ist klar: Reibungsverluste für Touristen verringern und den Aufenthalt reibungsloser gestalten.

 

🚀 Auf dem Weg zu einem zugänglicheren China für Reisende?

Mit dieser Reihe von Maßnahmen sendet China ein starkes Signal: das einer schrittweisen und kontrollierten Öffnung gegenüber internationalen Reisenden.

Das eVisa-Projekt könnte, obwohl es sich noch in der Prüfphase befindet, zu einem zentralen Hebel dieser Transformation werden. Sollte es umgesetzt werden, würde es den Zugang zum Staatsgebiet deutlich vereinfachen und China an internationale Standards angleichen.

In der Zwischenzeit zeigt die Kombination mehrerer Maßnahmen – Visumbefreiungen, digitale Einreisekarte, vereinfachte Verfahren –, dass die Dynamik bereits im Gange ist.

Für Reisende könnte dies mittelfristig bedeuten:

  • ✈️ einfachere Verfahren
  • ⏱️ kürzere Bearbeitungszeiten
  • 📲 eine vollständig digitale Erfahrung

Nun bleibt abzuwarten, wann und wie dieses China-eVisa tatsächlich eingeführt wird. Eines ist sicher: Die Transformation hat begonnen. 💥

Haben Sie irgendwelche Zweifel?

Finden Sie heraus, ob Ihre Frage bereits in der folgenden Liste beantwortet wurde

Die chinesischen Behörden haben erklärt, dass sie die Einführung eines eVisa im Rahmen neuer Maßnahmen zu den Einreiseformalitäten prüfen. Das Projekt befindet sich noch in einer Überlegungsphase, und bislang wurde kein genauer Zeitplan bekannt gegeben.

Bisher wurde noch kein offizielles Datum angekündigt. Das China-eVisa ist derzeit noch ein Projekt, wobei vor einer möglichen Einführung zunächst Testphasen vorgesehen sind.

Das eVisa dürfte für Reisende gelten, die derzeit visumpflichtig sind. Die genauen Modalitäten, die betroffenen Länder und die Zulassungsvoraussetzungen müssen jedoch noch festgelegt werden.